Hier eine schöne Übung, die sich zum Selbstcoaching eignet:
Dein Denken bestimmt deine Gefühle, deine Energie und schließlich, ob Du deine
Ziele erreichst. Und dein Denken kannst du ändern. Und zwar nur du!

Dabei brauchst Du nichts wegzunehmen, du
ersetzt deine Denkweisen durch förderliche Arten zu Denken.

Was sind deine stärksten hinderlichen
Denkmuster?

 

_______________________________________________________________________

 

_______________________________________________________________________

 

_______________________________________________________________________

 

Bevor Du deine neuen Denkweisen kreierst,
würdige deine alten Denkmuster, denn

sie haben dich lange begleitet und haben
etwas für dich getan:

 

In welcher Weise habe ich von den
Einschränkungen profitiert?

_______________________________________________________________________

 

_______________________________________________________________________

 

_______________________________________________________________________

 

Transformiere deine Denkmuster und
erschaffe dir ein neues Weltbild!


Deine Art zu denken, sprich: dein Weltbild bestimmt, was Du im Leben erreichst.
Also

schaffe Dir jetzt neue Denkweisen, persönliche, konkrete, welche, die dich
wirklich

emotional berühren und motivieren:

 

Einschränkendes Denkmuster                           Ermutigende Denkweise

___________________________                      ___________________________

___________________________                      ___________________________

___________________________
___________________________

___________________________                      ___________________________

Hier noch einige Richtlinien für wirkungsvolle Denkweisen:


Damit Deine Denkweisen auch Wirkung haben, solltest Du folgende Richtlinien berücksichtigen:

1. Beginne eine Denkweise mit den Worten „Ich bin ...“. Die Worte „Ich bin“ sind
mit die mächtigsten, die

es gibt. Das Unterbewusstsein interpretiert jeden
Satz, der so beginnt, als einen direkten Befehl, die
nachfolgende Aussage Wirklichkeit werden zu lassen.

2. Formuliere Denkweisen in der Gegenwartsform. Beschreibe das
Gewünschte so, als hättest Du es bereits, als wäre es
bereits Deine Realität. Bsp.: Ich genieße es, gesund und frisch aus dem Bett zu springen,
so dass ich direkt los legen kann.

3. Deine Denkweise muss positiv formuliert sein. Verstärke das,
was Du möchtest, und nicht das, was Du nicht haben willst.
Das Unterbewusstsein registriert keine Verneinung. Wenn Du also sagst: „Fall
nicht!“, dann versteht es:

„Fall!“ Das Unterbewusstsein denkt in
Bildern, und die Worte „Fall nicht!“ rufen daher ein Bild Fallen/Stolpern
hervor. Der Ausdruck: „Ich habe keine Angst vor dem Fliegen“ produziert ein
Bild der Flugangst, während der Ausdruck: „Ich genieße den Nervenkitzel beim
Fliegen.“ ein Bild hervorruft, das Vergnügen stimuliert.

4. Formuliere knappe Denkweisen. Sie müssen
kurz und bündig sein, damit sie
leicht einzuprägen sind.

5. Formuliere so präzise wie möglich. Vage Denkweisen produzieren nur vage Resultate.

6. Betone
deine Aktivität. Mit einem gut gewählten Verb verleihst du deiner Denkweise mehr Kraft und Präsenz.

7. Benutze mindestens ein Wort, das eine
starke Gefühlskomponente hat. Denke daran,
wie es sich anfühlt, wenn Du Dein Ziel erreicht hasst. Benutze ausdrücke, wie
feiern, glücklich sein, stolz sein,
liebevoll etc. Bsp. vorher: "Ich halte mein ideales Körpergewicht von 87 kg", nachher: "Ich fühle
mich putzmunter und glücklich mit 78 kg".

8. Die Denkweisen sind ganz allein für dich
gedacht. Wenn Du neue Denkweisen entwirfst, sollten diese sich auf dich beziehen und auf dein Verhalten. Bsp. vorher: "Ich sehe, wie
meine Mitarbeiter umsetzen, was ich sage", nachher: "Ich bin in der Lage, klar und
präzise zu vermitteln, was ich möchte".

die_kraft_der_richtigen_denkweise

Wie du deine neuen Denkweisen und inneren Bilder am
besten einsetzt:

 

*
Nimm
dir deine Denkweisen mindestens einmal, am besten jedoch dreimal am Tag vor
(über 3 Monate). Die besten Zeiten sind direkt nach dem Aufwachen, während der Mittagszeit,
um sich erneut auszurichten, und vor dem Schlafengehen.

*
Sprich sie dir nach Möglichkeit mit lauter Stimme vor.

*
Du
kannst zusätzlich deine Augen schließen und die Inhalte der Sätze visualisieren.
Stell dir dabei vor, dass du die Situation aus der Position des Handelnden
wahrnimmst. Registriere alle Klänge und Geräusche, die du vielleicht hörst,
wenn du das erreicht hast, was deine Denkweisen beschreiben: das Rauschen der
Brandung/den Begeisterungssturm der Menge, das Klatschen des Publikums. Und
vergiss nicht andere wichtige Menschen in Deinem Leben, die dir gratulieren und
sagen wie sie sich mit dir über deinen Erfolg freuen.

*
Fühle
deine innere Bewegung, wenn du diesen Erfolg errungen hast. Je stärker die
Gefühle, desto wirkungsvoller die Methode. (Wenn es dir schwer fällt, sich in die
entsprechende Gefühlslage zu versetzen, kannst du mit folgendem Satz arbeiten:
„Ich freue mich, wie einfach ich starke Gefühle bei der effektiven Arbeit mit
Denkweisen erzeugen kann.“)

 

Weiter Möglichkeiten Denkweisen zu
benutzen:

 


  • Hänge überall im Haus Zettel mit deinen Denkweisen auf!
  • Sprich die Denkweisen, wenn du »Leerlauf «
    hast. Zum Beispiel beim Warten, beim Sport oder beim Autofahren!
  • Sprich deine Denkweisen auf
    Handy/MP3-Player, und hör sie während der Arbeit, beim Fahren oder kurz vor dem
    Einschlafen!
  • Lege dir deine Denkweisen auf deinen
    Bildschirmschoner!

 

 

(Foto: discokugel © DerFotograf - Fotolia.com)