Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) besteht aus mehreren Teilkonzepten. Bereits jedes Teilmodell für sich erschließt ein gewaltiges und persönliches Forschungs- und Handlungsfeld. Das NLP-Konzept lebt von der wechselseitigen und konsequenten Bezugnahme der Teilmodelle aufeinander und stellt daher ein sehr lebendiges und variables Kommunikations- und Verhaltenskonzept dar.
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Bei Problemen im Alltag oder im Job kommen wir manchmal an einen Punkt, an dem nichts mehr geht. Wir geraten in einen Zustand, der im NLP als „Stuck-State“ bezeichnet wird. Dies ist ein Zustand, in dem wir keinen Zugang mehr zu unseren Ressourcen haben. Wenn der Problem-Zustand nicht so stark ist, kann es trotzdem passieren, dass wir in eine Sackgasse geraten. „Leere im Kopf“ oder eine „Nebelwand“ erzeugen Verwirrung und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass wir in eine Sackgasse geraten sind, weil wir beispielsweise gerade intensiv an einem Problem arbeiten.
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Eine der Grundannahmen der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn lautet „Störungen haben Vorrang“ (im Sinne von: "nehmen sich Vorrang"). Cohn (1975) schrieb dazu: "Das Postulat, dass Störungen und leidenschaftliche Gefühle den Vorrang haben, bedeutet, dass wir die Wirklichkeit des Menschen anerkennen; und diese enthält die Tatsache, dass unsere lebendigen, gefühlsbewegten Körper und Seelen Träger unserer Gedanken und Handlungen sind." Dieser wertvolle menschen- und lösungsorientierte Ansatz hat auch als Axiom ins NLP Einzug gehalten: Die Landkarte ist nicht da Gebiet.
Wie wichtig dieses Axiom ist, sieht man beispielsweise immer wieder in Gruppen- und Teambildungsprozessen. Dem Teambildungsprozess von Eric Tuckmann zufolge ist die Teambildung ein Entwicklungsprozess, der klassisch in vier, in der neueren Forschung auch in fünf Phasen unterteilt wird. Eine Gruppe durchläuft nach diesem Modell die folgenden Phasen:
- Orientierungsphase (forming),
- Konfrontationsphase (storming),
- Kooperationsphase (norming),
- Wachstumsphase (performing),
- Auflösungsphase (adjourning).
Das interessante an diesem Modell ist, dass die Phase immer wieder durchlaufen werden können, beispielweise wenn Mitglieder aus einer bestehenden Gruppe austreten oder neue hinzukommen, wenn sich die Aufgabenstellung ändert oder die geschriebenen und ungeschriebenen Gruppenregel neu ausgehandelt werden müssen.
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Als praktizierender NLPler geht es dir vielleicht manchmal so, dass du dein Wissen gerne außerhalb des Kurses vertiefen und üben möchtest. Einige NLP-Techniken lassen sich in deinem Alltag einbringen und verfeinern, einige vielleicht weniger.
Bisher haben sich die NLP-Übungsgruppen, sogenannte Peergroups, nur innerhalb der laufenden Kurse gefunden. Wir möchten es dir nun ermöglichen, kursübergreifend mit anderen NLP-Anwendern in Kontakt zu kommen und Gruppen zu bilden. Noch interessanter wird es, wenn sich verschiedene Wissensstufen vermischen.
Es gibt nun zwei Wege:
1) Du schreibst einen Eintrag in unserer >>Teilnehmer-Ecke im Teilnehmerbereich. (Zugangsdaten erhältst du im Practitioner Teil 2 oder Masterkurs)
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