Fast allen NLPlern ist es schon einmal begegnet: Sie werden mit Vorurteilen konfrontiert.
Kritik stellen wir uns gerne. Schließlich ist in unseren NLP-Seminaren eine kritische Betrachtung der Inhalte ausschließlich gewünscht. Was man im Internet teilweise zu lesen bekommt, ist allerdings meist haarsträubend aus dem Zusammenhang gerissen und erhält dadurch eine nicht allzu positive Färbung.
Wenn wir uns mit Kritik beschäftigen, sollten wir uns wichtige Fragen stellen, damit wir die Aussagen besser einordnen können:
1) Wer ist der Kritiker und welchen Hintergrund hat er, d. h. von welchem Standpunkt aus betrachtet er?
2) Wie tief ist er mit der von ihm kritisierten Materie vertraut?
Im Internet sind wir auf viele abenteuerliche Aussagen gestoßen, von denen zumindest wir <diedenkweisen> uns distanzieren. Eines der häufigsten Missverständnisse
taucht bereits bei der deutschen Übersetzung von "Programming" in "Programmieren" auf. Dieser Begriff hat sich für NLP im Deutschen zwar etabliert, führt jedoch immer wieder dazu, dass Leute glauben, NLPler wollten andere Leute programmieren, also manipulieren. Das englische Wort "Program" sollte viel besser mit "Denkmuster", "Denkweisen" oder "Gewohnheit" übersetzt werden. Es geht darum, dass wir uns selbst erkennen und verändern können! Und dass wir diesen Prozess gestützt von außen (durch einen Coach) optimieren können.
Ein zentrales Thema, das in Basisseminaren und dem NLP Practitioner behandelt wird, ist:
"Wie stelle ich guten Kontakt zu meinen Mitmenschen her?"
Wir alle kennen das doch: Manchmal verstehen wir uns bei einer ersten Begegnung sofort gut und haben das Gefühl, wir kennten einander schon lange. Manchmal ist das genaue Gegenteil der Fall, und wir kommen einfach nicht in einen guten Kontakt. Dazwischen gibt es viele Abstufungen. Es ist ein offenes Geheimnis, wie wir selbst etwas dazu beitragen können, die Chancen für guten (und auch für nicht guten) Kontakt zu erhöhen. Genau dieses Wissen zu vermitteln wird kritisch betrachtet. Schnell sind Worte wie "Manipulation" und "unnatürliches Verhalten" auf dem Tisch. Aber ist das wirklich so? Ist Verhalten unnatürlich, wenn wir es vielleicht erst lange nach unserer Kindheit für uns annehmen? Wenn jemand mit 40 Jahren ein neues Handwerk erlernt und z.B. zu malen beginnt, würde dies kaum einer in Frage stellen. Sollte dies für Kommunikationsmöglichkeiten nicht genauso gelten?
Es ist natürlich möglich und uns auch schon begegnet, dass dieses Wissen gänzlich eigennützig angewendet wird. Doch wie kann man das kontrollieren?
Messer sind scharfe Werkzeuge, mit denen man Menschen verletzten kann - was leider regelmäßig passiert auf der Welt. Trotzdem käme kein Küchengeschäft auf die Idee, den Verkauf von Messern einzustellen. Es wird von einer vernünftigen Verwendung ausgegangen und um Vorsicht gebeten.
Was können wir NLP Trainer dafür tun, dass unsere Teilnehmer das erlernte Wissen menschenfreundlich anwenden? Wir <diedenkweisen> glauben: Ein Trainer, der kongruent seine ethische Haltung lebt und demonstriert, bewirkt, daß auch seine Ethik in seinen Schülern weiterlebt. Beim Lernen kopieren wir einen Teil von dem, was, und auf welche Weise unsere Lehrer uns neues Wissen vermitteln. Und wir übernehmen, was wir als für uns passend empfinden.
Neben dem genannten Beispiel der Manipulation/des Programmierens gibt es unzählige kritische Stimmen im world wide web. Kritiker sind oft Theologen oder Psychologen, die der Methodensammlung vorwerfen, nicht tiefgreifend genug zu sein. Sie kritisieren die schnellen Erfolgsfaktoren und behaupten häufig, dass sich alle Probleme nur durch wochen-, monate- oder jahrelange Gesprächstherapie lösen lassen. Die Kritiken, die wir gefunden haben, rissen NLP Inhalte aus dem Zusammenhang. Die Aussagen zeigen, dass sich derjenige nur oberflächlich mit den ursprünglichen Inhalten beschäftigt hat oder vielleicht schlechte Erfahrungen mit einem Trainer gemacht hat.
Uns liegt es fern, andere Institute schlecht zu machen. Wir sehen es als Aufgabe, NLP in Deutschland zu dem guten Ruf zu verhelfen, den es verdient und in den USA und in anderen Ländern genießt.
In Österreich wurde die Neurolinguistische Psychotherapie vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen per 10. Januar 2007 als psychotherapeutische Methode offiziell anerkannt.
Hier erkennen Therapeuten im NLP das, was es in unseren Augen ist: eine Mehrauswahl an nützlichen Möglichkeiten, Denkweisen, Strategien. Und wenn diese nützlich sind, sollten sie Anwendung finden.
Jeder sollte Neues kritisch hinterfragen. Wir bieten hierzu persönliche Gespräche und unsere Seminare an. <diedenkweisen> laden ein, Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren und auf Nützlichkeit zu prüfen, neue Wahlmöglichkeiten zu etabilieren.



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